Was tun wenn...?

In diesem Glossar finden Sie hilfreiche Tipps und Tricks für den Umgang mit Kleintieren.

Merkblatt für Tierhalter zum sorgfältigen Antibiotikaeinsatz 

BTK Berlin (15.07.2013)Resistenzen von Bakterien gegenüber Antibiotika werden bei Kleintieren, ähnlich wie in der Humanmedizin, zunehmend zur Bedrohung. Antibiotikaresistenz bedeutet, dass Bakterien, die eine Krankheit verursachen, nicht von einem Antibiotikum beeinflusst werden, wodurch das Arzneimittel für die Behandlung unwirksam wird.

Was zu beachten ist:
Ihr Tier hat eine Magen-Darm-Erkrankung. Die Innenauskleidung des Magens und des Darms sind jetzt stark gereizt.

Um Ihnen eine Hilfestellung an die Hand zu geben, damit es Ihrem Tier schnell wieder besser geht, hier ein paar Leitlinien:

Ihr Tier sollte möglichst 24 h lang kein Futter und keine Leckerle bekommen
Wasser sollte dabei ständig zur Verfügung stehen und immer wieder angeboten werden.
Nach 24 h Stunden dürfen Sie Ihrem Tier eine magenschonende Diätnahrung anbieten.

Bereiten Sie diese aus:

  • 2 Teile Reis (gegart mit Wasser ohne Salz)
  • und 1 Teil Magerquark/ Hüttenkäse

Diese Diät kann man bereits morgens als Tagesration zubereiten und in einer Schüssel im Kühlschrank aufbewahren.
Es sollte dann möglichst häufig am Tag eine kleine Menge angeboten werden.
D. h. 5 mal täglich 1-2 Eßlöffel (je nach Größe des Tieres) voll.
In schweren Fällen ist es evtl. nötig, alle 2 Stunden ½ -1 Eßlöffel voll zu füttern.
Geht es Ihrem Tier schon wieder besser, dürfen Sie auch Hühnchen oder Putenfleisch in kleinen Stückchen mit dem Reis mitgaren.
Hat Ihr Tier 2 Tage lang kein Erbrechen und / oder keinen Durchfall mehr gezeigt und ist munter und lebhaft, dürfen Sie die Diätnahrung reduzieren und mit einem Teil des normalen Futter gemischt anbieten.
Darauf darf es zu keiner Verschlechterung der Symptome kommen!
Nach weiteren 2 Tagen dürfen Sie wieder ausschließlich normales Futter zu den üblichen Zeiten anbieten.

Natürlich werden wir Sie zu Kontrollterminen einbestellen und Ihnen gegebenenfalls Medikamente, Ergänzungsfuttermittel oder spezielle Diätnahrung mitgeben.

Wichtig ist, sich bei jeder Verschlechterung oder unerwarteten Symptomen mit uns in Verbindung zu setzen.

Hier finden Sie die besten Tipps und Infos zur Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnbett bei Hund und Katze.

https://www.initiativezahngesundheit.de

 

Giftnotruf Freiburg 

Tel: 0761-19240  Fax: 0761-2704457

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www.giftberatung.de

Schutzimpfungen für Hunde

Ihr neuer Hausgenosse hat sich inzwischen hoffentlich gut bei Ihnen eingelebt. Dies ist der richtige Zeitpunkt zu überlegen, welchen Gefahren Ihr Hund ausgesetzt sein kann, und wie Sie Ihren lebhaften Gesellen davor schützen können.

Impfen warum und wann?

In den ersten Lebenswochen ist ein Welpe durch mütterliche Antikörper, die er über die Muttermilch aufgenommen hat, geschützt. Der Schutz der mütterlichen Antikörper lässt nach ca. 6 bis 14 Wochen nach und nun ist es Zeit über die ersten Impfungen nachzudenken.

Impfstoffe enthalten kleine Mengen von abgeschwächten oder inaktivierten Viren oder Bakterien. Diese führen nicht zu einer Erkrankung des geimpften Tieres sondern dazu, dass das Immunsystem spezifische Antikörper gegen diese Krankheitserreger produziert. Somit ist Ihr Hund einen gewissen Zeitraum gegen diese meist tödlich verlaufenden Erkrankungen geschützt.

Beim Welpen werden die Impfungen nach 4 Wochen 2x, besser 3x wiederholt. Dies nennt man Grundimmunisierung und ist für die „Gedächtnisfunktion“ des Immunsystems immens wichtig. Nur mit einer guten Grundimmunisierung hat Ihr Hund einen langfristigen Impfschutz.

Einmal jährlich wird nachgeimpft. Welche Impfungen wiederholt werden hängt von den Lebens- und Haltungsbedingungen Ihres Vierbeiners ab und wird ganz individuell abgestimmt.

Das Standardimpfschema
1. Impfung mit 8 Wochen
2. Impfung mit 12 Wochen
Danach wird jährlich nachgeimpft, jedoch nicht gegen alle Erreger. Es gibt somit eine „kleine“ oder eine „große“ Nachimpfung

Nirgends im Leben gibt es 100% Sicherheit. Dies ist auch bei Impfungen so.
Um dem Körper des Hundes eine möglichst gute Immunantwort auf eine Impfung zu ermöglichen, dürfen nur gesunde Tiere geimpft werden. 
Vor der Impfung wird ihr Hund ausführlich vom Tierarzt untersucht. 
Außerdem sollten Sie Ihren Hund vor einer Impfung entwurmen und direkt nach der Impfung sollten Sie übermäßigen Stress  (Ausstellungen, lange Transporte, Leistungssport, Tierpension) meiden.
Nach der Impfung kann es zu nicht schmerzhaften Schwellungen an der Injektionsstelle oder Fieber kommen. Schwerwiegendere Probleme kommen extrem selten vor.

Gegen welche Krankheiten kann man Impfen?

Geimpft werden kann nicht „gegen alles“. 
Die Entwicklung von Impfstoffen ist sehr kostspielig und zeitaufwendig. Deshalb werden Impfstoffe gegen Erregen entwickelt, die hoch ansteckend sind, die meist tödlich sind oder zu dauerhaften Schäden führen, gegen die es keine direkte Therapie gibt oder die für den Menschen ansteckend sind (Tollwut).
 
Staupe

Staupe ist eine Viruserkrankung. Sie wird durch direkten Kontakt der Hunde übertragen. Sie können das Virus aber auch mit den Schuhen oder der Kleidung einschleppen. Symptome der Krankheit sind anfangs hohes Fieber, Augen- und Nasenausfluß. Ihr Hund zeigt dann keinerlei Appetit. 
Nach dieser Anfangsphase können drei verschiedene Verlaufsformen auftreten. Diese können aber auch ineinander übergehen.  Die Darmstaupe zeigt sich mit unstillbarem Erbrechen und Durchfall. Die Lungenstaupe äußert sich mit starkem Husten, Nasenausfluß und evtl. einer Lungenentzündung. Die Nervenstaupe erzeugt Krämpfe und Lähmungen. Die Tiere können auch bewusstlos werden. 
Häufig ist diese Erkrankung tödlich. Überlebt der Hund, behält er oft bleibende Schäden.

Hepatitis contagiosa canis

Darunter versteht man eine ansteckende virusbedingte Leberentzündung. Auch hier steckt sich der Hund auf den gleichen Wegen an, die bereits oben bei der Staupe beschrieben wurden. 
Symptome hier: hohes Fieber, keinerlei Appetit, starker Bauchschmerz. 
Oft sterben die Tiere bereits in diesem Stadium. Weiterhin können Erbrechen, Durchfall, Mandel- Rachen- und Bindehautentzündung auftreten. Selten sieht man auch nervöse Störungen. Überlebt das Tier, behält es oft eine Trübung der Hornhaut.

Leptospirose

Die Leptospirose ist auch unter dem Namen Stuttgarter Hundeseuche bekannt. Hier ist der Erreger kein Virus, sondern ein Bakterium. Es gibt dabei nicht nur Arten, die für den Hund gefährlich sind, sondern auch solche, die für den Menschen krankmachend sind.
Als Überträger dienen Hunde, Ratten, Mäuse, und andere Tiere. Ebenso kann das Bakterium in verschmutzten Teichen oder Gräben überleben.
Die Symptome sind unspezifisch z.B. extreme Müdigkeit, schwankender Gang, Fieber, Appetitmangel, Erbrechen, Durchfall und Leber- und Nierenschädigung. Oft sterben die Tiere in den ersten Krankheitstagen oder behalten lebensgefährliche Nierenschädigungen.

Parvovirose

Hier ist wieder mal ein Virus die Ursache. Dieses Virus ist sehr widerstandsfähig und kann in der Außenwelt mehrere Monate überleben. Die Übertragung kann durch Kontakt zwischen Hunden und auch oft über Menschen oder Futternäpfe oder ähnliches stattfinden. 
Oft kommt es sehr rasch zum Tode des Tieres. Ursache dafür ist eine Herzmuskelentzündung. Es kann aber auch zu Magen-Darm-Symptomen mit Fieber, starkem Erbrechen und blutig-schleimigen Durchfall kommen. 
Die Hunde sind appetitlos und bauen sehr schnell ab, da sie zum einen keine Nahrung mehr aufnehmen und zum anderen durch das starke Erbrechen und den Durchfall sehr hohe Verluste haben. Auch das kann rasch zum Tod führen.

Tollwut

Der Tollwut-Virus wird durch Biss von einem tollwutinfizierten Tier (meist Füchse) übertragen.
Die Erkrankung betrifft das Nervensystem des Tieres. Dadurch kommt es zu verschiedenen Veränderungen (auch des Wesens). Aggressivität, Ruhelosigkeit, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen, Unfähigkeit zu Schlucken und Krämpfe können auftretend. Schließlich sterben die Tiere. Diese Erkrankung ist anzeigepflichtig und unterliegt deswegen staatlicher Kontrolle. 
Erkrankte oder tollwutverdächtige Tiere dürfen nicht behandelt werden. Die Tötung kann vom Amtstierarzt angeordnet werden.
Auch der Mensch kann durch den  Biss eines tollwuterkrankten Tieres diese tödliche Infektion bekommen.


Zwingerhusten

Dies ist eine Faktorenkrankheit. Das bedeutet, dass mehrere Erreger und Umstände zusammenkommen müssen, um zum Ausbruch der Krankheit zu führen. 
Ein Faktor sind verschiedene Viren (u.a. Parainfluenza-, Adeno-, Influenzaviren) und Bakterien (Bordetellen, Strepto-und Staphylokokken u.v.a.).  Weitere Faktoren das Wetter und Stress, sowie intensiver Hundekontakt in Hundepensionen, Hundeschulen, Hundeausstellungen, Tierarztpraxen, Spielwiese begünstigen den Ausbruch.
Ansteckung erfolgt über Kontakt zwischen Hunden, auch nur auf einem Spaziergang. Symptome sind anfangs trockener Husten, Nasenausfluss, Augenausfluss. Vor allem unbehandelt ist eine Verschlimmerung bis hin zur Lungenentzündung möglich. 
Die Impfung schützt allerdings nicht vor einer Infektion. Sie hat ähnliche Funktion wie die Grippeimpfung bei Menschen. Sie soll bei einer Erkrankung die Symptome mildern und den oft langwierigen Heilungsverlauf beschleunigen.

Borreliose

Erreger ist hier ein Bakterium, das mit dem Speichel von Zecken auf das Säugetier (Mensch, Hund) übertragen wird.
Symptome sind Fieber, Appetitlosigkeit, Mattigkeit. Oft Monate später traten wechselnde Lahmheiten durch Gelenksentzündungen auf. Auch Organe können durch Borrelien Schaden nehmen. 
Eine Behandlung der Symptome ist möglich, aber sehr langwierig. Eine vollständige Heilung wird nicht erreicht.
Zecken sind die Überträger vieler gefährlicher Erreger z.B. Ehrlichien, Anaplasmen, Babesien, Borrelien.

Vorbeugend sollte man unbedingt in der Zeckensaison auf ordentlichen Zeckenschutz achten. Dazu können wir Sie ausführlich beraten.

Es gibt auch eine Impfung gegen Borreliose. Für diese sichert der Impfstoffhersteller inzwischen eine gute Wirksamkeit zu. Da der Impfstoff auch aus dem europäischen Borrelienstamm hergestellt wird.  Die Impfung ergibt einen nicht lange anhaltenden Immunspiegel, deshalb sollten sie sich an das empfohlene Impfschema halten. 
Eine Impfung vor Beginn der Zeckensaison ist am sinnvollsten.

Impfschema Borreliose

Gundimmunisierung mit 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen. Die 3. Impfung ist nach einem halben Jahr. 
Danach wird einmal jährlich bevorzugt im Frühjahr (Februar/März) aufgefrischt.

Leitlinie zur Impfung von Kleintieren (Stand: 01.02.2019)

Schutzimpfungen für Katzen

Ihr neuer Hausgenosse hat sich inzwischen hoffentlich gut bei Ihnen eingelebt. Dies ist der richtige Zeitpunkt zu überlegen, welchen Gefahren Ihre Katze ausgesetzt sein kann, und wie Sie Ihren lebhaften Gesellen davor schützen können. Sicher kann man nicht vor allen Gefahren schützen!
Aber auch bei Katzen gibt es einige Erkrankungen, vor denen eine Impfung ausreichend Schutz bieten kann. Je nach Lebensweise (Hauskatze oder Freigänger, Einzelhaltung oder Gruppenhaltung) werden für Ihre Katze bestimmte Impfungen sinnvoll sein. Wir beraten Sie gerne.

Feline Leukose:
Auslöser ist das Leukose-Virus. Es wird durch Kontakt mit anderen Katzen (Speichel, Blut), über die Fressnäpfe oder Katzentoiletten, im Mutterleib oder über die Milch übertragen. Der Virus befällt das Knochenmark
Die Erkrankung tritt in verschiedenen Formen zu Tage. Die akute Form verläuft tödlich. Im chronischen Fall kann es zu einer Schwächung des Abwehrsystems kommen. Die Katze ist dann sehr anfällig für eigentlich harmlose Infektionen, die dann ebenso tödlich enden können. Es kann aber auch zu tumorösen Erkrankungen führen. Die Infektion kann auch durch ein starkes Immunsystem überwunden werden.
Es besteht keine Gefahr für Menschen. 
Da Leukose infizierte Katzen gesund aussehen können,  ist es wichtig vor einer ersten Impfung eine Test auf Leukose durchzuführen. Dabei wird Ihrer Katze in unserer Praxis etwas Blut genommen und der Test direkt im Anschluss durchgeführt. Nach 10 Minuten lesen wir dann das Ergebnis ab.
Für Katzen, die viel im Freien streunen und auch Kontakt mit anderen Katzen haben, ist eine Leukoseimpfung sicher ratsam!

Katzenschnupfen:
Es handelt sich um eine häufig auftretende Krankheit vor allem bei jungen Katzen. Auslösend ist in den meisten Fällen eine Infektion mit Rhinotrachetitis oder- Caliciviren. Es gibt aber noch weitere virale oder bakterielle Erreger. Die Infektion erfolgt durch Kontakt mit kranken oder gesund aussehenden infizierten Tieren (Tröpfcheninfektion). Auch bei Wohnungskatzen kann es zu einer Infektion kommen!
Meist beginnt die Krankheit harmlos als Schnupfen. Es kann aber häufig zu hohem Fieber, einem Absteigen in die Lunge oder offenen geschwürigen Stellen im Mund führen. Folge ist das die Tiere nicht mehr fressen. Es kommt deswegen häufiger als erwartet zu Todesfällen, wenn nicht rechtzeitig behandelt wird. 
Die Impfung gegen Katzenschnupfen bietet zwar keinen hundertprozentigen Schutz, vermindert aber – ähnlich der Grippeimpfung bei Menschen -  die Gefährlichkeit der Krankheit.

Katzenseuche:
Auch hier ist ein Virus der auslösende Faktor. Dieses ist sehr widerstandsfähig und kann Jahre in der Außenwelt überleben. Übertragung erfolgt über Kontakt mit infizierten Tieren, aber auch hier kann der Besitzer das Virus mit hereinbringen (Wohnungskatzen!).  
Die Symptome treten meist plötzlich auf und sind unspezifisch. Die Tiere sind matt, teilnahmslos, haben hohes Fieber und fressen nicht. Später tritt massives Erbrechen und Durchfall auf. Dadurch können die Tiere austrocknen und rapide abbauen. Eine Behandlung kommt oft zu spät.

Tollwut:

Der Tollwut-Virus wird durch Biss von einem tollwutinfizierten Tier (meist Füchse) übertragen.
Die Erkrankung betrifft das Nervensystem des Tieres. Dadurch kommt es zu verschiedenen Veränderungen (auch des Wesens). Aggressivität, Ruhelosigkeit, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen, Unfähigkeit zu Schlucken und Krämpfe können auftretend. Schließlich sterben die Tiere.

FIP-Infektion: 
Dieses Virus ist eigentlich ein Durchfallerreger, der sich in einer Darmzelle verändern kann und dann zur eigentlichen FIP-Erkrankung führen kann. 
Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit infizierten Tieren oder auch durch Katzenklos o. ä. Meist infizieren sich die Tiere als Welpe. Zur Erkrankung kommt es aber erst meist bis zum Alter von 12 Monaten.                                  
Auch hier ist ein unspezifischer Krankheitsbeginn mit Bewegungsunlust, immer wieder mal auftretendem Fieber und vermindertem Appetit zu sehen. Später kommt es dann entweder zur feuchten FIP, die mit Flüssigkeitsansammlungen in den Körperhöhlen verbunden ist. Oder zur trockenen FIP, mit Veränderungen innerer Organe (auch des Gehirns) einhergeht. Die Krankheit ist kaum sicher zu diagnostizieren und eigentlich nicht behandelbar.
Die Impfung wird in die Nase getropft. Da man nie sicher sagen kann, ob die Katze nicht bereits infiziert ist, ist eine 100% sichere Impfung nicht möglich. Leider ist ein Test auf Infektion vergleichbar wie bei der Leukose nicht  möglich. Es ist jedoch der einzige uns zur Verfügung stehend Schutz gegen diese Erkrankung. Junge Katzen sollten deshalb geimpft werden, bevor sie Kontakt zu anderen Katzen haben.

Impfplan für Grundimmunisierung:
​​   8. Lebenswoche:  Katzenschnupfen, Katzenseuche (RCP)
 12. Lebenswoche:  Katzenschnupfen, Katzenseuche, Tollwut (RCPT)
 16. Lebenswoche:  Leukose, FIP 
 19. Lebenswoche:  Leukose, FIP 

Nach dieser Grundimmunisierung ist eine jährliche Auffrischimpfung vorgesehen.

Grundsätzlich wird Ihre Katze von uns vor der Impfung untersucht. Denn nur von einer gesunden Katze wird eine Impfung gut vertragen und wird sicher einen Impfschutz aufgebaut.  Vor allem bei jungen Katzen ist es ratsam, einige Tage vor der Impfung eine Entwurmung durchzuführen.

Leitlinie zur Impfung von Kleintieren, 4. Auflage, 2017

Dies dient als kurzer Überblick um Ihnen den Alltag mit Ihrer Katze zu erleichtern. Normalerweise haben wir Ihnen in einer speziellen Beratung bereits verschiedene Möglichkeiten ausführlich vorgestellt. Diese vielen Informationen sind natürlich schwer zu behalten. Deswegen möchten wir Ihnen eine Zusammenfassung als Erinnerungshilfe an die Hand geben.

  1. Bieten Sie Ihrer Katze noch weitere Rückzugsmöglichkeiten. Dies mag Ihre Wohnung nicht wirklich verschönern, gibt Ihrer Katze aber Sicherheit. Hängen Sie große Überwürfe über Tische oder Stühle. Stellen Sie Kartons auf, die als Höhlen dienen. Lassen Sie Schranktüren und Schubladen offen. Und: Lassen Sie immer einen Notausgang in ruhigere Ecken der Wohnung frei, falls Ihre Katze bei plötzlichem Besuch oder anderen Störungen schnell fliehen will.

  2. Sorgen Sie für noch mehr Auslastung im Katzenalltag. Überlegen Sie sich viele Spielideen und Spielsachen.  Diese nicht alle gleichzeitig und andauernd anbieten. So bleiben sie länger interessant. Sie können beispielsweise eine alte Röhre von eine Kücherolle oder Klorolle an den Enden verschließen. Dann die Röhre in der Mitte mit einem kleinen Löchlein versehen, durch das gerade ein Leckerle passt. Die Katze muss nun diese Röhre so lange bewegen, bis Futter herausfällt.
    Weitere Spielideen erhalten Sie gerne auf Anfrage in der Praxis.

  3. Sollte eine Katze Probleme mit einer anderen Katze im Haushalt haben oder an eine neue Katze gewöhnt werden, gibt es einen ungewöhnlichen, aber einfachen Trick:
    Streichen Sie mit einem Wattebausch am Unterkiefer Ihrer Katze entlang. Üben Sie dabei einen leichten Druck aus. Streichen Sie nun mit diesem Wattebausch über das Fell der anderen Katze. Sie übertragen dabei die persönlichen Markierungspheromone der einen Katze auf die andere. 
    Pheromone sind Duftstoffe, die wir und die Tiere nicht bewusst wahrnehmen. Wohl aber unbewusst. Sie dienen der Katze als Markierung für ihr Revier. Übertragen Sie nun diese Stoffe auf die andere Katze, wird diese eher als Freund wahrgenommen.

  4. Außerdem kann man versuchen, das Schreckobjekt (andere Katze, Kleinkind) als positives Erlebnis einzuführen. Dies bedeutet, dass Sie in Anwesenheit des Schreckobjekts immer schönes und angenehmes mit Ihrer Katze machen. Dies können Streicheleinheit, Schmusestunden, Leckereien, Spielen oder anderes sein.

  5. Wichtig ist – unabhängig davon, ob es sich um markieren oder urinieren handelt – noch weitere Toiletten aufzustellen. Pro Katze im Haushalt ein Katzenklo plus ein weiteres zusätzlich. Diese möglichst ohne Deckel.

  6. Markierungsstellen, die nicht erwünscht sind, bitte mit Essigreiniger reinigen und danach dort Futter aufstellen. Zusätzlich kann es helfen auch dort mit dem Wattebausch die Gesichtspheromone zu verteilen, wenn der Essiggeruch verflogen ist.

  7. Wenn möglich eine legalisierte Markierungsstelle anbieten, das heißt eine Markierungsstelle erlauben. Damit dies für Sie erträglich wird, kann diese entsprechend präpariert werden. Stellen Sie dort ein Katzenklo auf. In das Katzenklo stellen Sie aufrecht mit leichter Schrägstellung eine Plexiglasscheibe (oder vergleichbares). Diese kann nun von der Katze als Markierungsstelle genutzt werden. Das Sekret läuft dann über die Schräge ab in das Katzenklo.

  8. Eventuell kann man diese Neuerungen mit leichten beruhigenden Tabletten unterstützen

1. Individuelles, Objekt- oder Jagdspiel:

Katzen jagen gerne allein, nicht im Team. Ebenso wirkt das Berühren der Katze durch den Besitzer beim Jagdspiel eher hemmend. Versuche Sie die Bedürfnisse Ihrer Katze kennen zu lernen. 
Jede Katze hat eine Vorliebe für bestimmte Jagdobjekte. Grundsätzlich werden möglichst realistische Jagdattrappen gerne angenommen. Sie sollten also nicht zu groß oder zu laut sein.

Beispiele für mögliche Spielobjekte:

a. Imitationen von Mäusen und anderen Kleinsäugern:
Fellmäuse, kleine Bälle, Beuteattrappen an Angel, Bälle aus Alufolie/ Papier/ Zellophan; Tischtennisbälle oder gelbe Behältnisse von Überraschungseiern.

b. Imitationen von Schlangen und Eidechsen:
Bänder an Angel befestigt

c. Imitationen von Fliegen, Heuschrecken, Schmetterlingen: 
Kleine an elastischem Draht befestigte Objekte

d. Imitationen von Vögeln: 
Federbüschel an Stab oder Angel, rotierende Federbüschel an Angel
Die Spielsequenzen 1-2 mal täglich fest in den Tagesablauf einbauen. Wenn möglich kann so eine Sequenz gut 20 bis 30 Minuten dauern. Das Spiel aber bitte nicht plötzlich abbrechen, sondern langsam beenden. Damit kommt es zu keiner Frustration, die ein abruptes Ende auslösen kann.

2. Futterspiel:

Lassen Sie die Katze ihr Futter erarbeiten. Wir stellen Ihnen dafür verschieden Möglichkeiten vor. Führen Sie diese aber erst nach und nach ein und steigern Sie langsam die Anforderungen. Sonst kommt es zu unnötiger Frustration.

a. Sie können das Futter an verschiedenen Stellen in kleinen Portionen verstecken. Evtl. auch in kleinen Schachteln, die geöffnet oder zerrissen werden müssen.

b. Richten Sie mehrere Futterplätze ein. Jeden Tag werden diese unterschiedlich befüllt. So muss Ihre Katze alle Stellen kontrollieren und sich dabei bewegen.

c. Sie können Trockenfutter auch in kleinen Bällen oder Dosen einfüllen, die nur durch Drehen und Bewegen des Objekts dann heraus fallen. Oder man gibt Trockenfutter in gelöcherte Kartons oder Rasensteine. Da kann die Katze sich dann das Futter herausangeln.

Auf diesen beiden Seiten finden Sie wertvolle Informationen rund um die Haltung, Ernährung und Gesundheit von Kaninchen uns Meerschweinchen.

https://www.kaninchenberatung.de/
http://www.meerschweinchenberatung.at/index.html

Bei Ihrem Hund wurde eine Herzerkrankung diagnostiziert. Um die Krankheit zu verstehen, möchten wir Ihnen ein paar Informationen an die Hand geben.

Typische Symptome einer Herzerkrankung sind:

  • Allgemeine Schwäche und ständige Müdigkeit, massiver Leistungsabfall
  • Husten nach Anstrengung und Aufregung, später auch in Ruhe, nachts oder beim Fressen und Trinken
  • Wasseransammlung in Lunge oder im Bauch
  • Kurzatmigkeit bis Atemnot
  • Unruhe nachts oder allgemein ruhelos
  • Appetit-/ Gewichtsverlust
  • Fehlende Lebensfreude
  • Kollaps, Ohnmachtsanfälle oder Krämpfe durch ungenügende Sauerstoffversorgung des Gehirns

Ein gesundes Herz ist vergleichbar mit einer Pumpe (Herzmuskel), die ein Ventilsystem (Herzklappen) und einen Elektrokabelanschluß (Reizleitungssystem) besitzt. Es können sozusagen Verschleißerscheinungen an der Pumpe auftreten.

  1. Herzklappeninsuffizienz/ Endokardiose:
    Oft sind vor allem bei kleinen Rassen (Dackel, Pudel, Yorkshire Terrier, Cocker Spaniel) die Herzklappen betroffen. Auf ihnen bilden sich Narben. Deswegen können die Klappen dann nicht mehr dicht schließen. Folge ist, dass das Blut nicht mehr voll in den Körper weiter gepumpt wird. Es staut sich anfangs in einer Herzkammer (Ventilvorhof), später dann auch in der Lunge oder im Bauchraum.
  2. Herzmuskelerkrankung/ dilatative Kardiomyopathie:
    Ein „Ausleiern“ des Herzmuskel beobachtet man dagegen meist bei großen Rassen wie Dogge, Dobermann oder Bernhardiner. Ebenso bei Katzen. Es verursacht aber prinzipiell die gleichen Symptome. Nur schreitet diese Erkrankungsform schneller voran.

Beide Erkrankungsformen können wir nicht heilen. Aber wir können das Fortschreiten verlangsamen und damit das Leben Ihres Tieres verlängern und die Lebensqualität verbessern.

Mit verschiedenen Medikamenten versuchen wir die Leistungsfähigkeit des Herzens zu unterstützen:

  • Eine Gruppe (ACE-Hemmer) senkt den Blutdruck. Das Herz pumpt dann gegen geringeren Druck an. In der Folge werden Klappen und Muskulatur entlastet.
  • Eine andere Gruppe (Ionodilatoren) senken den Blutdruck und „kräftigen“ die Herzmuskelzellen.
  • Liegen bereits Stauungen in Lunge oder Bauch vor, die sich als Flüssigkeitsansammlungen zeigen, wird oft zeitweise oder dauerhaft ein entwässerndes Medikament verabreicht.

Das genaue Vorgehen bei Ihrem Hund wird natürlich ausführlich mit Ihnen besprochen.

Was Sie weiter für Ihren Hund tun können:

  • Halten Sie Ihr Tier schlank.
  • Verzichten Sie auf salzhaltige Leckerchen. Es schadet Herz und Nieren.
  • Der Körper muß sich an die neuen Medikamente erst gewöhnen. Erwarten Sie keine Wunder. Bitte setzen Sie die Medikamente nie längere Zeit ab. Der Körper muß sich sonst erneut umstellen.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind nötig, um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Auch Leber und Niere müssen hin und wieder kontrolliert werden. 
     

Die Schäferhundkeratitis (Keratitis superficialis chronica) ist eine chronische, oberflächliche Entzündung der Hornhaut, die mit Rötung, Graufärbung und Pigmentation der Hornhaut einhergeht. Am häufigsten betroffen ist der Deutsche Schäferhund (daher der Name). Aber auch andere Rassen können erkranken.  

Verlauf:
Die Krankheit beginnt meist an beiden Augen gleichzeitig. Am äußeren Augenwinkel am Übergang zwischen weißer Sklera und Hornhaut kommt es zum Einwachsen von Blutgefässen, dadurch entsteht eine undurchsichtige rote oder graurosa Erhebung auf der Hornhaut. Beim Fortschreiten der Krankheit dehnt sich diese Veränderung  in Richtung Hornhautzentrum aus. In den Randbereichen kommt es zum Einwandern pigmentbildender Zellen und  verleiht der Hornhaut  ein braunschwarzes, stumpfes Aussehen. Ohne Behandlung schreitet der Entzündungsprozess fort. Bis schließlich die gesamte Hornhaut braunschwarz pigmentiert ist. Da die Keratitis chronica beide Augen betrifft führt sie langfristig zur vollständigen Erblindung des Hundes, wenn nicht behandelt wird.

Ursache:
Die Ursachen der Schäferhundkeratits sind bis heute noch nicht genau geklärt. Man geht von einem autoimmunen Krankheitsgeschehen aus. Beim Deutschen Schäferhund scheint auch eine erbliche Veranlagung vorzuliegen. Sicher ist, dass der ultraviolette Strahlenanteil des Sonnenlichtes als auslösender Faktor für  den Ausbruch der Krankheit und für neue Krankheitsschübe verantwortlich ist.

Therapie:
Eine Heilung der Schäferhundkeratitis ist nach heutigem Stand der Wissenschaft leider noch nicht möglich.
Mit einer lebenlangen, konsequenten Behandlung  kann diese Erkrankung  in vielen Fällen sehr gut unter Kontrolle gebracht werden. Besonders bei frühzeitigem Erkennen und Behandeln kann wieder eine durchsichtige Hornhaut erreicht werden.

Zur Behandlung wird Cortison eingesetzt. Entweder als Injektion in den Bindehautsack oder als Augentropfen und –salben. In letzter Zeit bevorzugt man den Wirkstoff Ciclosporin (Augensalbe 1-2 mal täglich anwenden), der mit weniger Nebenwirkungen behaftet ist und sehr gute Therapieergebnisse bringt.

Besonders wichtig ist auch die Vermeidung von übermäßiger UV-Strahlung (große Höhen, Sonnenschein in Gewässernähe, bei Schnee und wolkenlosem Himmel). Lässt sich der Aufenthalt im Freien nicht vermeiden, hat sich das Tragen von Sonnenbrillen bewährt. Die Hunde gewöhnen sich in der Regel schnell an die Brille.
In verschleppten oder therapieresistenten Fällen besteht die Möglichkeit durch eine Operation die betroffene obere Hornhautschicht zu entfernen. Die langzeitigen Erfolgsaussichten dieser Methode sind allerdings wenig zufriedenstellend. 

Neuerdings kann in speziellen Kliniken eine Radiotherapie durchgeführt werden, deren Erfolgsaussichten günstiger beurteilt werden.

Nachfolgend aufgeführt sind verschiedene Hundeschulen, die wir Ihnen empfehlen können und mit denen wir teilweise auch zusammenarbeiten. Bei den Hohenloher Hundefreunden e.V. halten wir regelmäßig Erste Hilfe Seminare für Hunde ab. Termine finden Sie auf der Website der Hohenloher Hundefreunde. 

Hohenloher Hundefreunde e.V.

74541 Vellberg-Großaltdorf
Hundeplatz beim Sportplatz
Kontakt: Birgit Meißner
Telefon: 07907-2795
www.hunde-machen-spass.de

Hundeschule "Pfötchen hoch"

Sandra Seigfried
74423 Obersontheim
Mobil: 0171-2009071

Tierpsychologische Praxis Ritz

Melanie Ritz
74423 Obersontheim
Mobil: 0162-1562688

Verein der Hundefreunde Bühlertal e.V.

74423 Obersontheim
Telefon: 07973-6767

RETHINK

Mensch-Hund-Coaching
Telefon: 09853-389638
www.rethink.de

Verein der Hundefreunde Crailsheim e.V.

www.vdh-crailsheim.de 

Hundeschule Rothenburg

Marion Döbler
Schafhof
91616 Neusitz

Mobil: 0178-3389490
Telefon: 09861-86734

info@mariondöbler.de
www.hundeschule-rothenburg.de

Canis Lupus - Hundeschule & Pension

Anita Amthor
Brünst 2
74429 Sulzbach – Laufen

Telefon: 07976-3449719
Mobil: 0176-10204736

...
www.deinhund-deinfreund.de

 

 

Sie planen einen Urlaub, bei dem Ihr Haustier noch untergebracht werden muss? Vorübergehend können Sie die Versorgung und die Pflege ihres tierischen Begleiters nicht gewährleisten? Dann vertrauen Sie ihn der Tierpension an. Liebevoll nimmt sich das Team rund um die Uhr Ihres Schützlings an, sodass er sich (fast) wie zuhause fühlt.

Tierpension Eindachhof

Helga Barnert
Binsengasse 3
97980 Bad Mergentheim

Telefon: 07930-724

www.tierpension-Eindachhof.de

Tierpension Inge Weidner

Schwarzenlache 5
74523 SHA- Sulzdorf

Telefon: 07907-1584

Hundepension Wildenstein

Familie Breitinger
Eichenstr. 10
74579 Fichtenau – Wildenstein

Telefon: 07962-2245

Katzenpension Feline

Niederdombach 5
9167 Herrieden

Telefon: 09825-925842

...

www.katzenpension-feline.de

Hundepension Marion Döbler

Schafhof
91616 Neusitz

Telefon: 09861-86734 oder 0178-3389490

www.hundeschule-rothenburg.de

Tierisch im Einsatz

Diana Sandboss
Buchhof 16
73569 Obergröningen / Buchhof

Telefon:07975-2273807 oder 0152-29540917

...

www.tierbetreuung-mit-herz.com

Tierschutzverein Schwäbisch Hall e.V.

Landturm
74545 Michelfeld

Telefon: 07903-2242

...

www.tierschutz-sha.homepage.t-online.de

Hundepension Glückliche Pfoten

Höfe 17
74535 Mainhardt

Telefon: 07903-9434198

...

www.hundepension-manuela-roeber.de

Hundesitting Haida

Szillaweg 2
74081 Heilbronn-Horkheim

Telefon: 07131-577113 oder 01577-7090762

Canis Lupus - Hundeschule & Pension

Anita Amthor
Brünst 2
74429 Sulzbach - Laufen

Telefon: 07976-3449719
Mobil: 0176-10204736

...

www.deinhund-deinfreund.de

Katzenpension

Katzen-Kaemmerle
Forststr. 17
89447 Zäschingen

Telefon: 09077-957752
Fax: 09077-957753

...

www.katzen-kaemmerle.de

Hundepension am Beegberg

Sandra Theisz
Beeghöfer Ortsstr. 52
74586 Satteldorf - Beeghof

Mobil: 0151-54650814

...

www.hundepension-am-beegberg.de

Hundepension Stettberg

Diana Kuntz
Stettberg 39
91608 Geslau

Telefon: 09867-9785335
Mobil: 0160-90565664

www.hundepension-stettberg.jimdo.com

Ansbacher Katzenpension

Roswitha Wagner
Schulhäuser Str. 150
91522 Ansbach

Telefon: 0981-61594

...

www.katzenpension24.de

 

 

Schmerzen lindern, Beweglichkeit erhalten oder nach einer Verletzung wiederherstellen, dies ist bei unseren Haustieren ebenso von großer Bedeutung wie bei uns Menschen. Ausgebildete Physiotherapeuten wissen, wie sie mit Ihrem Schützling umgehen müssen und helfen Ihnen als Tierbesitzer mit praktischen Tipps weiter.

Mobile Praxis für Kleintierphysiotherapie

Alexandra Thurm
Mittlerer Wasen 1
74594 Kreßberg-Marklustenau

Telefon: 0171-6793917

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Hundkrankengymnastik

Sabine Bogner
74246 Eberstadt

Telefon: 07134-9162-18

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WELLDOGS Hunde-Physiotherapie

Petra Rammelsberger
Stangenberg 10
71543 Wüstenrot

Telefon: 07130-400052
Mobil: 0179-2325788

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www.welldogs.de

LAUFSTARK Praxis für Hundephysiotherapie

Petra Zweifel
Gmünder Str. 63
73614 Schorndorf

Telefon: 07181-9942232
Mobil: 0179-2325788

info@laufstark-praxis.de
www.laufstark-praxis.de

Tierphysiotherapie & Pferdeverhaltenstherapie

Natalie Stempfle
Karl-Stirner-Str.61
73494 Rosenberg

Mobil: 0160 556 29 52

info@stempfleohg.de
www.tiertherapie-stempfle.de

Doris Bachmeier Physiotherapeutin für Pferde und Hunde

Ramsbach 8
SHA-Veinau

Telefon: 0791-4993945
Mobil: 0174-4736368

info@therapeutin-tiere.de
www.therapeutin-tiere.de

Der letzte Schritt im Leben Ihres geliebten Schützlings ist der Schwerste. Auch wenn es oftmals eine Erlösung von Qualen für das Tier ist, schmerzt der Verlust. Würde- und respektvoll steht Ihnen hier das Krematorium in Ihrer Trauer unterstützend zur Seite.

Tierkrematorium SHA - dank & treu

Rinnener Sträßle 97
74523 Schwäbisch Hall
Tel.: 07 91 . 40 72 47 77
Fax.: 07 91 . 40 72 47 79

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www.dankundtreu.de

Tierbestattung Ostalb

Almenweg 23
73550 Waldstetten
Tel.: 07171/870851
Fax.: 07171 9979855

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http://www.tierbestattung-ostalb.de

Himmelswelt

Tierkrematorium Rhein-Neckar GmbH
Am Willenbach 8 - 74229 Oedheim
Tel.: +49 7136 991433

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www.himmelswelt.de

ANUBIS Tierbestattung

Servicebüro Stuttgart 
Inhaber: Olaf Ollech
Bachstraße 20
73776 Altbach 

Service-Telefon: 07153 / 926 65 22
Bereitschaftsnummer: 0170 / 66 52 200
Fax: 07153 / 926 65 33

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www.anubis-stuttgart.de

Tierfriedhof

Heilbronn-Horkheim
Untere Kanalsur. 16
74081 Heilbronn

Tel.: 07131 - 571843
Mobil: 0171 - 5407338

Tierfriedhof im Unterland

Familie Ebert
Lerchenberghöfe 4
74193 Schwaigern

Tel: 07138 - 920 820
Fax: 07138 - 920 824
Mobil: 0170 - 92 140 70 

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www.tierfriedhof-unterland.de

 

Igelpflege:

  • Fundgewicht notieren
  • Unterkühlte Igel u. Igelbabys aufwärmen
  • Ektoparasiten entfernen
  • evtl. Kotuntersuchung veranlassen
  • evtl. tierärztliche Behandlung

Welche Igel sind hilfsbedürftig?

  • verwaiste Igelsäuglinge 
  • verletzte Igel
  • Jungigel mit weniger als 500 g Körpergewicht im November
  • Igel, die bei Frost oder Schnee aktiv sind


Unterbringung:

Raum: ruhiger, gut belüftbarer Raum mit Tageslichteinfall, Zimmertemp.18 bis 20 °C  oder 
Gehege: Einzelunterbringung (Igel sind Einzelgänger), mind. 2 m² groß, ausbruchsicher, Seitenwandhöhe  45 bis 50 cm, aus gut zu reinigendem Material wie beschichtete Span- oder Hartfaserplatten, mit Boden wegen Wärmedämmung, Boden mit mehreren Lagen Zeitungspapier bedecken (kein Sägmehl oder Katzenstreu), täglich wechseln
Schlafhaus: oben zuklappbarer Karton von ca. 30 cm Kantenlänge mit seitlichem Schlupfloch
Nistmaterial: viel zerrissenes und zerknülltes Zeitungspapier (weder Heu/Stroh, Holzwolle noch Lappen)

weitere Informationen unter: www.proigel.de

Welche Tiere sind hilfsbedürftig?

Verletzte, geschwächte und offensichtlich kranke Tiere benötigen Hilfe. Als 1. Hilfe können Sie immer Wasser anbieten (Pipette, Schale etc.). Danach sollten Sie das Tier einem fachkundigen Tierarzt vorstellen und von diesem versorgen lassen. Denken Sie an Ihre eigene Sicherheit und schützen Sie sich ggf. mit Handschuhen, Decken oder Tüchern vor direktem Kontakt zum Wildtier.

Weitere ausführliche Informationen/Hilfe/Ansprechpartner/Spezialisten finden sie unter www.nabu-ellwangen.de.

Welche Wildvögel sind hilfsbedürftig?

Verletzte, geschwächte und offensichtlich kranke Tiere benötigen Hilfe. Aber nicht jedes Vogelkind ist vermeintlich hilflos. Für die kleinen ist es i.d.R. am Besten an Ort und Stelle zu bleiben. Sie tun ihnen oft keinen Gefallen. Belassen Sie gesunde Jungvögel in der freien Natur. Sie werden nach wie vor von Ihren Eltern versorgt.

Weitere ausführliche Informationen finden Sie unter http://wp.wildvogelhilfe.org/de/startseite/.

Transport von Wildvögeln & anderen Wildtieren

Ein Transport bedeutet für Wildtiere immer Stress. Folgende Tipps könnten Ihnen nützlich sein.

Als Transportbehälter eignet sich für Vögel ein Karton, der mit einem Handtuch ausgelegt wird, so dass der Vogel Halt findet und nicht rutschen kann. Schützen sie kranke Vögel vor Zugluft & Kälte und legen Sie ein Tuch über den Karton.

Bei Wildtieren sollten Sie auch immer an Ihre eigene Sicherheit denken. Wildtiere wehren sich evtl. energisch durch kratzen und beißen.

 

Vögel füttern im Winter

In diesem Ratgeber finden Sie wertvolle Tipps und ausführliche Informationen zum Thema Vögel füttern im Winter, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Fressgewohnheiten unterschiedlicher Vogelarten und wie man diese im eigenen Garten im Winter unterstützen kann.

https://ratgeber.immowelt.de/a/gefundenes-fressen-voegel-fuettern-im-winter.html (enthält Werbung)

 

 

Bezahlung

Um Verwaltungskosten zu vermeiden, bitten wir Sie die Behandlungskosten Ihres Tieres immer direkt im Anschluss an jede Behandlung zu begleichen. Bei Operationen erfolgt die Bezahlung bei Abholung des Tieres. Sie haben die Möglichkeit bar oder per EC-Cash zu bezahlen. Selbstverständlich erhalten Sie eine Quittung auf der die erbrachten Leistungen und Medikamente aufgeführt sind. Wünschen Sie eine Rechnungsstellung, wird eine Verwaltungskostenpauschale fällig. 

GOT - Gebührenordnung für Tierärzte

Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ist eine Rechtsverordnung, die vorschreibt, wie Tierärztliche Leistungen abzurechnen sind. Sie wird von der Bundesregierung erlassen, um die berechtigten Interessen von Tierhalter und Tierarzt zu wahren. Die GOT ist für alle Tierärzte bindend. Selbstverständlich richten sich die Gebühren und Preise, nach denen die in dieser Praxis durchgeführten Leistungen abgerechnet werden, nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).
Wir als Praxisteam sind bemüht, Ihnen auf Ihrer Rechnung diese Leistungen detailliert aufzuschlüsseln. Wenn Ihnen eine Rechnung unklar erscheint, so fragen Sie uns bitte!